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WARDOGS-PC selber bauen: Mittelklasse, High-End und völlig übertrieben

Ein neuer Rechner für WARDOGS – und schon stehen wir vor der alten Gamer-Frage: Was brauche ich wirklich, was hätte ich gern, und ab wann bezahlt man eigentlich nur noch für ein sehr teures Grinsen?

Ich habe drei Selbstbau-PCs zusammengestellt: eine Mittelklasse-Konfiguration, einen kräftigen High-End-Rechner und ein völlig überzogenes Luxus-Gerät. Keine undurchsichtigen Fertig-PCs mit „Gaming“ im Namen und geheimem Netzteil. Hier steht jedes einzelne Bauteil auf der Liste.

Werbung / Affiliate-Links: Die mit * markierten Produktlinks führen über Awin zu Alternate. Bei einem qualifizierten Kauf kann ich eine Provision erhalten. Für euch entsteht durch den Partnerlink kein zusätzlicher Preisaufschlag. Vergleicht trotzdem die Gesamtpreise anderer Händler.

Preisstand: 13. Oktober 2026. Die genannten Shoppreise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich möglicher Versandkosten. Windows-Lizenz, WARDOGS, Monitor, Tastatur, Maus und Zusammenbau sind nicht enthalten. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern. Gerade die abgerufenen RAM- und GPU-Preise sind hoch: Diese Listen sind kein Aufruf, jeden Preis mitzumachen.

Was WARDOGS offiziell verlangt – und was ich daraus ableite

Auf der offiziellen Steam-Seite nennt BULKHEAD als empfohlene Ausstattung unter anderem einen Core i7-12700K oder Ryzen 7 5700X, 16 GB RAM und eine RTX 3070 oder RX 6700 XT. Dazu werden Windows 11 und 50 GB Speicherplatz aufgeführt. Das dort genannte Ziel für diese Empfehlung lautet 1440p mit mittleren Einstellungen und 70 FPS oder mehr bei nativer Auflösung.

Das ist die Herstellerangabe zur empfohlenen Konfiguration, kein Benchmark meiner drei Builds. Ich habe diese Rechner nicht aufgebaut oder in WARDOGS gemessen. Meine Auswahl ist eine Hardware-Planung. Early Access, Karten, Spielerzahl, Treiber und spätere Updates beeinflussen das Ergebnis. Eine teurere Grafikkarte heilt auch keinen Server-Lag.

Mittelklasse-PC für WARDOGS
Mittelklasse-PC für WARDOGS – KI-Visualisierung, keine Aufnahme eines getesteten Aufbaus.

1. Mittelklasse: einsteigen, selbst bauen, Budget im Blick behalten

Der Ryzen 5 9600X, eine RX 9060 XT mit 16 GB Grafikspeicher und 32 GB RAM bilden meinen Einstieg in diese Auswahl. Ich plane ihn für Full HD und WQHD mit vernünftig angepassten Einstellungen – nicht mit dem Versprechen, jeden Regler blind nach rechts zu schieben.

Die 1-TB-SSD hält den Einstiegspreis niedriger als eine größere Variante. Der schwarze Airflow-Tower bleibt bewusst schlicht. Zwei Gehäuselüfter sind bereits enthalten, der Luftkühler reicht für den vorgesehenen Betrieb ohne manuelles Übertakten. Keine Wasserkühlung nur fürs Foto, kein RGB-Aufpreis an jeder Ecke.

BauteilKonkretes Modell / Partnerlink*Preis
ProzessorAMD Ryzen 5 9600X bei Alternate*209,00 €
GrafikkarteASUS Radeon RX 9060 XT DUAL 16GB bei Alternate*632,00 €
MainboardMSI B850 GAMING PLUS WIFI bei Alternate*192,90 €
ArbeitsspeicherPatriot Viper Venom 32 GB DDR5-6000 CL30 bei Alternate*502,00 €
SSDWD SN7100 1 TB bei Alternate*189,90 €
Netzteilbe quiet! Pure Power 13 M 650W bei Alternate*99,90 €
Gehäusebe quiet! PURE BASE 501 Airflow Window schwarz bei Alternate*69,90 €
CPU-Kühlerbe quiet! Pure Rock 3 Black bei Alternate*25,90 €
Summe der Komponenten1.921,50 €

Meine Einordnung: 1.921,50 € sind aktuell auch für eine „Mittelklasse“ sehr viel Geld. Gemeint ist hier die Hardware-Klasse, nicht ein günstiger Einstiegspreis. Allein das gewählte 32-GB-Kit wurde mit 502 € gelistet. Wer einen brauchbaren Rechner besitzt, sollte nicht aus Ungeduld neu kaufen. Erst vergleichen, gegebenenfalls warten oder gezielt nur das schwächste Bauteil aufrüsten.

High-End-PC für WARDOGS
High-End-PC für WARDOGS – KI-Visualisierung, keine Aufnahme eines getesteten Aufbaus.

2. High-End: viel Reserve, ohne jedes Bauteil unnötig aufzublasen

Hier kommen Ryzen 7 9800X3D und RTX 5080 zusammen. Ich würde diese Klasse für ambitioniertes WQHD-Gaming und als 4K-Kandidaten betrachten; wie viel davon WARDOGS im konkreten Spielstand ausschöpft, muss ein echter Test zeigen. Der X3D-Prozessor setzt den Schwerpunkt auf Gaming, statt für diesen Zweck einfach möglichst viele CPU-Kerne zu kaufen.

Das B850-Mainboard bleibt gleich. Ein deutlich teureres Board ist keine automatische FPS-Steigerung. Sinnvoller finde ich hier die 2-TB-SSD, das 1000-Watt-Netzteil mit Reserve und den kräftigeren Doppelturm-Luftkühler. Das 501 LX bringt vier beleuchtete Gehäuselüfter bereits mit.

BauteilKonkretes Modell / Partnerlink*Preis
ProzessorAMD Ryzen 7 9800X3D bei Alternate*429,00 €
GrafikkarteASUS GeForce RTX 5080 PRIME OC bei Alternate*1.779,00 €
MainboardMSI B850 GAMING PLUS WIFI bei Alternate*192,90 €
ArbeitsspeicherPatriot Viper Venom 32 GB DDR5-6000 CL30 bei Alternate*502,00 €
SSDWD SN7100 2 TB bei Alternate*329,00 €
Netzteilbe quiet! Pure Power 13 M 1000W bei Alternate*129,90 €
Gehäusebe quiet! PURE BASE 501 LX schwarz bei Alternate*96,90 €
CPU-Kühlerbe quiet! Pure Rock Pro 3 LX Black bei Alternate*44,90 €
Summe der Komponenten3.503,60 €

Meine Einordnung: Das wäre die leistungsorientierte Variante dieser Auswahl. Trotzdem: 3.503,60 € sind kein Taschengeld. Wer nur auf einem gewöhnlichen Full-HD-Monitor spielt, sollte zuerst überlegen, ob Auflösung, Bildwiederholrate und der eigene Anspruch diesen Aufpreis überhaupt rechtfertigen.

Der bewusst übertriebene WARDOGS-PC
Der bewusst übertriebene WARDOGS-PC – KI-Visualisierung, keine Aufnahme eines getesteten Aufbaus.

3. Völlig übertrieben: wenn die Vernunft kurz AFK ist

Ryzen 9 9950X3D, RTX 5090, 64 GB RAM, 4 TB SSD und ein großer Glaskasten mit 360-mm-Wasserkühlung. Hier geht es nicht mehr um „Was braucht WARDOGS?“. Hier geht es um „Was passiert, wenn ich beim Zusammenstellen niemanden auf meine Kreditkarte aufpassen lasse?“

Die zusätzlichen CPU-Kerne und der große Speicher können bei anspruchsvoller Arbeit neben dem Spielen nützlich sein. Allein für WARDOGS sind sie kein vernünftiger Kaufgrund. Die RTX 5090 ist in dieser Liste der mit Abstand größte Kostentreiber – zum abgerufenen Preis von 7.275 € würde ich persönlich sehr genau überlegen, ob aus Begeisterung gerade ein ziemlich schlechter Deal wird.

BauteilKonkretes Modell / Partnerlink*Preis
ProzessorAMD Ryzen 9 9950X3D bei Alternate*651,00 €
GrafikkarteMSI GeForce RTX 5090 32G GAMING TRIO OC bei Alternate*7.275,00 €
MainboardMSI MAG X870E TOMAHAWK WIFI bei Alternate*334,00 €
ArbeitsspeicherPatriot Viper Venom RGB 64 GB DDR5-6000 CL30 bei Alternate*1.469,00 €
SSDSamsung 990 PRO 4 TB bei Alternate*642,00 €
Netzteilbe quiet! Pure Power 13 M 1200W bei Alternate*129,90 €
Gehäusebe quiet! Light Base 900 FX schwarz bei Alternate*164,90 €
CPU-Kühlerbe quiet! Light Loop 360mm schwarz bei Alternate*112,90 €
Summe der Komponenten10.778,70 €

Verfügbarkeit beachten: Das 1200-Watt-Netzteil wurde mit „Ware neu eingetroffen, in Kürze verfügbar“ angezeigt. Den kompletten Build deshalb erst bestellen, wenn auch dieses Teil tatsächlich lieferbar ist.

Meine Einordnung: 10.778,70 € für die Teile. Das ist ausdrücklich ein Luxus-Gedankenspiel und keine notwendige WARDOGS-Ausstattung. Auch dieser Rechner verhindert nicht, dass ich im falschen Moment aus der Deckung laufe. Sehr teuer sterben bleibt sterben.

Passt das zusammen? Die wichtigen Montagepunkte

Alle drei Planungen nutzen AM5-Prozessoren, DDR5-RAM und passende AM5-Kühler. Die ATX-Mainboards passen in die ausgewählten Gehäuse. Die SSDs verwenden M.2-2280/NVMe. Trotzdem gilt vor dem Kauf: Die exakte CPU-Freigabe samt erforderlicher BIOS-Version und die Speicher-Kompatibilitätsliste des jeweiligen Boards prüfen. Ein mechanisch passender Sockel allein ersetzt diese Kontrolle nicht.

Die beiden Nvidia-Karten werden mit dem passenden nativen GPU-Kabel des Netzteils angeschlossen. Stecker vollständig einrasten lassen, seitlich genügend Kabelplatz lassen und keine fremden modularen Netzteilkabel verwenden. Die Grafikkarte ist in der Teileplanung normal direkt im Mainboard montiert; ein zusätzliches Riser-Kabel ist nicht eingeplant.

DDR5-6000 ist hier das beworbene RAM-Profil, keine garantierte Plug-and-play-Geschwindigkeit jeder CPU. EXPO ist Speicherübertaktung. Erst mit Standardwerten starten, ein stabiles BIOS verwenden und anschließend das Profil samt Stabilität prüfen. Bei Problemen auf konservativere Einstellungen zurückgehen. Die Bildillustrationen sind keine Montageanleitung.

Selbst bauen kann sparen – aber bitte mit dem Taschenrechner

Beim Selbstbau könnt ihr den Montageaufschlag sparen und gezielt dort Geld einsetzen, wo es euch etwas bringt. Selbst bauen ist aber nicht bei jedem Angebot automatisch billiger. Ein stark rabattierter Komplett-PC kann günstiger sein. Dann bitte nicht nur CPU und GPU vergleichen, sondern auch Netzteil, RAM-Konfiguration, SSD, Mainboard, Kühlung und Betriebssystem.

Meine Alternate-Links machen die Teile auffindbar, sie ersetzen keinen Preisvergleich. Schaut auch bei anderen seriösen Anbietern nach und rechnet immer die Versandkosten dazu. Zehn Euro Ersparnis beim RAM helfen wenig, wenn dafür zwölf Euro zusätzliches Porto anfallen. Bei mehreren Shops kommen auch getrennte Lieferungen und Ansprechpartner für Rückfragen dazu.

Vor dem Bestellen gehört deshalb die komplette Rechnung auf den Tisch: Hardware plus Versand plus gegebenenfalls Windows-Lizenz und benötigtes Zubehör. Und schaut in euren bisherigen PC: Vielleicht reicht ein gezieltes Upgrade völlig aus.

Welchen würde ich nehmen?

Für einen Neukauf würde ich zuerst die Mittelklasse- und High-End-Liste gegeneinander abwägen – passend zu Monitor und Budget. Den überzogenen Rechner schaue ich mir gern an. Kaufen würde ich ihn allein für WARDOGS zu diesen Preisen nicht. Ich möchte schöne Runden spielen und nicht vor jedem Respawn daran denken, dass im Gehäuse ein Gebrauchtwagen steht.

Jetzt ihr: Welche Ausstattung nutzt ihr für WARDOGS, bei welcher Auflösung und mit welchen Einstellungen? Schreibt es in die Kommentare. Echte Erfahrungen mit nachvollziehbaren Einstellungen helfen der Community mehr als ausgedachte FPS-Zahlen. Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.

Grundlagen: offizielle WARDOGS-Systemanforderungen, die jeweils verlinkten Alternate-Produktdaten und MSI-Spezifikationen der RTX 5090 GAMING TRIO OC. Keine eigenen Benchmarks und keine Zusicherung bestimmter FPS. Bilder: eigens erstellte KI-Visualisierungen für OldGamingMan77; Gehäuse- und Bauteildetails können vom realen Aufbau abweichen.

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